Grundversorgung > Brauchen wir eine Gebühreneinzugszentrale für Rundfunkgebühren?

Argumente gegen eine Rundfunkgebühr für PCs

Vor ihrer Einführung protestierten viele Berufs- und Wirtschaftsverbände gegen die Rundfunkgebühr für PCs, auch viele Politiker äußerten sich dagegen - aber es half alles nichts:

  • "Unsere Mitglieder lehnen die 2007 geplante Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs, Notebooks sowie UMTS-Handys ab und verstehen diese als Abzocke." Dr. Jörn Biel, IHK-Hauptgeschäftsführer in Schleswig-Holstein
  • "Unternehmen mit einer zusätzlichen Abgabe zu belasten, nur weil sie internettaugliche PCs einsetzen, ist schlicht und ergreifend ein Witz." Friederike Behrends, Leiterin des Arbeitskreises Medienpolitik beim BVDW (Bundesverband digitale Wirtschaft)
  • "Mit der neuen Gebühr kommt eine absurde Kostenbelastung auf die Betriebe zu." Edgar Hummelsheim, Präsident der Handwerkskammer Schwerin zur Rundfunkgebühr auf Internet-PCs
  • "Wer auf diese Weise abkassiert, hat offenbar keine Ahnung von den Abläufen in kleineren Betrieben." Joachim Möhrle, baden-württembergischer Landeshandwerkspräsident
  • "Es ist nicht zu akzeptieren, dass der Staat einerseits die Selbständigen zwingt, über internetfähige Computer ihren abgabenrechtlichen Erklärungspflichten nachzukommen und dann andererseits eben diese betrieblichen Geräte mit Gebühren belastet." Pressemitteilung des Bundes der Steuerzahler in Thüringen
  • "Rundfunkgebühren auf Computer sind widersinnig und weltfremd." Karl Heinz Däke, Präsident des Steuerzahlerbundes in der Osnabrücker Zeitung zu den Gebührenplänen
  • "Diese neue Zwangsabgabe setzt definitiv ein Signal in die falsche Richtung für Deutschland als fortschrittliche, innovative Informationsgesellschaft." Dr. Martina Krogmann, Mitglied der CDU-Fraktion im Bundestag
  • "Es liegt auf der Hand, dass die Ausweitung der Rundfunkgebührenpflicht die Verbreitung des Internet in Deutschland nicht fördert, sondern erheblich behindert." Hans-Joachim Otto, medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag

Quelle: http://herwig.shamrock.de/gez.htm#Widerspruch